Über mich

Ich heiße Anke Schweitzer …

bin 1975 in Ingolstadt geboren und bin … ja, was bin ich eigentlich? Die geborene Mutmacherin, würde ich mal sagen. Erst habe ich Medizin studiert, und bin dann selber so krank geworden, dass mit der Arbeit als Ärztin alsbald nichts mehr war. An der Tiermedizin war ich bereits vorher gescheitert, weil ich das obligatorische Schlachthofpraktikum nicht fertig brachte. Ich bin hochsensibel und halte einer derartigen Tierqual nicht Stand. Wofür ich auch dankbar bin, denn der Umgang dort mit dem Leben ist einfach nur barbarisch. Es ist wichtig, dass es immer mehr Menschen gibt, die das nicht packen und gegensteuern. An dieser Stelle sei die „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“ erwähnt, die großartige Arbeit leistet und jede Unterstützung verdient.
Im Laufe der Zeit bin ich jedenfalls noch an vielen Dingen gescheitert, und das ist die beste Grundlage für meinen Traumberuf:
Ich weiß aus jahrelanger Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Mist und Chaos bis Oberkante Unterlippe stehen. Und wie es ist, wenn man all dem gefühlt ohnmächtig gegenüber steht. Genau da hole ich deine Gedanken auch gerne ab. Wenn sie sich auf die Socken machen, zeige ich dir gerne Räume voller Mut und Stärke auf, in denen du dich selber finden, verweilen und auch Energie tanken kannst.

Bislang habe ich mich aus schwerer Bulimie und Borderline befreit (ja, komplett und ja, das geht), konnte die Öde recht grauenhafter Depressionen überwinden und würde auch sagen, dass die PTBS hinter mir liegt. „Würde“, weil man mir dagegenhalten kann, dass ich viele Situationen im Moment noch meide. Not to worry, das ist vorübergehend. An Tagen mit viel Energie meide ich gar nichts. Wenn die Kraft für andere Aufgaben drauf geht, ziehe ich mich jedoch gern in meine  Schutzräume zurück, bin buddelnd und pflanzend im Garten oder mit unseren Hunden im Wald zu finden. Oder ich sitze mit einem großen Becher Tee tippend an den Tasten 🙂

Kurz, ich kann dich aus eigener Erfahrung nur ermuntern, dass du entdeckst, wer du wirklich bist (falls das nicht längst geschehen ist), was deine Stärken und ganz tiefen Sehnsüchte sind, und wie du es trotz so mancher brutalen Gefühlskälte in unserer Welt schaffst, deine Berufung  zu leben. Mit ollen Ideen im Herzen und tanzenden Schmetterlingen im Bauch.
Auf eine Weise, die nicht  nur dir selbst sondern auch gegenüber allen Menschen, die du liebst, konsequent und liebevoll ist. (Ja, das geht. Ich sage nicht, dass es einfach ist. Ich sage nicht, dass man schnell dahin kommt. Ich sage auch nicht, dass man von allen anderen Menschen auf diesem Weg verstanden wird. Aber ich behaupte, dass es immer einen Weg gibt – was sag ich, viele – und dass es keine Frage des „Ob“ ist, sondern nur eine Frage des „Wann“. Und ich persönlich finde auch, dass es sich lohnt!)

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